Die Probleme der Bauern werden ernst genommen

CDU-Fraktion spricht mit Münsterer Landwirten

 Abgesperrte Wege, zugewachsene Entwässerungsgräben, Landverbrauch für Bauvorhaben. Die Probleme, mit denen sich die Landwirte in Münster und Altheim konfrontiert sehen, sind vielfältig. Das erfuhren die Mitglieder der CDU-Fraktion im Münsterer Gemeindeparlament, als sie sich kürzlich mit den Landwirten traf.

 Abgesperrte Wege, zugewachsene Entwässerungsgräben, Landverbrauch für Bauvorhaben. Die Probleme, mit denen sich die Landwirte in Münster und Altheim konfrontiert sehen, sind vielfältig. Das erfuhren die Mitglieder der CDU-Fraktion im Münsterer Gemeindeparlament, als sie sich kürzlich mit den Landwirten traf.

Wir wollen die Sorgen unserer Bauern besser verstehen lernen“, so erklärte die Fraktionsvorsitzende Erna Roßkopf die Beweggründe ihrer Fraktion zu dem Treffen. Zuhören, wo den Landwirten der Schuh drückt, so gingen die Christdemokraten das Gespräch an. Günter Huther wies auf die vielen nicht gesäuberten Entwässerungsgräben hin. „Wir wissen, dass das Grabennetz in Münster und Altheim zu groß ist, um es ständig sauber zu halten. Aber wir brauchen einen Plan, nach dem die Gräben in einem bestimmten Rhythmus gesäubert werden“, setzt sich Huther für eine moderate Lösung ein. Seine Kolleginnen und Kollegen aus Münster und Altheim stimmen ihm zu. Schließlich sind die Probleme in der Kerngemeinde und im Ortsteil die gleichen.

Die Bauern in der gesamten Kommune wollen nichts, was aus finanziellen Gründen für die Gemeinde nicht leistbar ist, das wird aus den Äußerungen aller am Gespräch beteiligten Landwirte schnell deutlich. Aber sie wollen ernst genommen werden. Ernst genommen werden von der Politik aber auch von der Bevölkerung, zu deren Ernährung sie ihren Teil beitragen. Auch bei der Aufrechterhaltung und Pflege der Kulturlandschaft leisten die Landwirte einen unbezahlbaren Beitrag. Vom Naherholungswert der abwechslungsreichen Wiesen- und Ackerflächen ganz zu schweigen. Davon konnten sich CDU-Parlamentarier überzeugen.

Dass sie heute große Umwege fahren müssen, um ihre Felder zu erreichen, nur weil Zufahrtsstraßen zugeparkt sind, ist für die Landwirte unbegreiflich. „Ein einseitiges Parkverbot würde das schon helfen“, so ein Landwirt fast schon resignierend. Freilaufende Hunde sind nicht nur für Spaziergänger ein Ärgernis. In einem Acker mit reifer Frucht, auf Gemüseflächen oder zu mähenden Wiesen richten die Vierbeiner enormen Schaden an. Auf Unverständnis bei den Landwirten stößt auch der geplante Sportpark im Werlacher Feld. Bis zu neun Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche sollen in Hofnähe wegfallen. „Der bepfanzbare Boden kann nicht vermehrt werden“, bedauerte Susanne Ries die Planungen der Gemeinde.

Die Gemeindevertreter der CDU hörten sich alles an, was die Bauern zu  berichten hatten. Keiner hatte schnelle Patentlösungen parat und keiner hatte solche bei dem Gespräch erwartet. Die CDU in Münster weiß wie wichtig die Bauern für die Gemeinde aber auch für die Natur sind. Sie wird das gehörte in ihren Sitzungen aufgreifen und mit den Bauern nach Lösungen suchen. So war dieses Gespräch nicht das letzte, das die CDU mit den Landwirten führen wird. „Wir werden sicher in Kürze einiges in unserer politischen Arbeit aufgreifen und entsprechende Anträge im Parlament einbringen“, zog Erna Roßkopf ein positives Fazit des Gesprächs.

Nach oben