CDU Münster erinnert an DDR-Volksaufstand

An den Volksaufstand am 17. Juni 1953 in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) erinnert die CDU Münster.

An den Volksaufstand am 17. Juni 1953 in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) erinnert die CDU Münster. An diesem Tag erhoben sich hunderttausende Menschen in der DDR gegen das SED-Regime. Sie demonstrierten gegen Unfreiheit und Unterdrückung, forderten die Einhaltung demokratischer Grundrechte und kämpften für persönliche Freiheit. Ihr Einsatz und ihr Opfer ist uns Mahnung und Auftrag, den Wert der Demokratie zu schätzen und zu verteidigen, so der Vorsitzende der CDU Münster, Thomas Heinz.

Der Volksaufstand begann als Arbeitererhebung, weil die SED-Diktatur immer mehr Leistung für wenig Geld einforderte. Dazu verschlechterten sich die Lebensbedingungen immer weiter.

Die Demonstrationen richteten sich gegen die sozialistische Planwirtschaft, die schlechte Versorgungssituation und die durchgeführten Enteignungen. Die Demonstranten forderten freie Wahlen und die Einführung einer freiheitlichen und sozialen Marktwirtschaft.

Der Volksaufstand des 17. Juni wurde mit brutaler Gewalt und Verfolgung niedergeschlagen. Unterdrückung, Verfolgung und Bespitzelung blieben die Methoden des SED-Regimes zum Machterhalt bis 1989.

Wir müssen die Erinnerung wachhalten, damit auch junge Menschen die Bedeutung unserer demokratischen Staatsform beurteilen können“, beschreibt Heinz die Intention des Gemeindeverbandes. Vielleicht lassen sich damit auch die in den letzten Jahren stetig sinkenden Wahlbeteiligungen wieder verbessern.

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