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20.06.2016, 07:01 Uhr
KiTa „Im Rüssel“: Zeitplan mit Verspätung
 Die Pressemitteilung des Bürgermeisters hinsichtlich der Wiederinstandsetzung der Kindertagesstätte „Im Rüssel“ geht für die CDU-Fraktion an der Wirklichkeit vorbei.  Offensichtlich soll der Eindruck vermittelt werden, als sei alles im Lot.
 Für die CDU ist das längst nicht der Fall. Erinnert sei daran, dass bereits im März 2015 die Gemeindevertretung einer Erweiterung der Kita „Im Rüssel“ zugestimmt hat. Dieser Beschluss wurde dann aber im Februar 2016 wieder zurückgenommen. Inwieweit der Erweiterungsbeschluss vorangetrieben wurde und zusätzliche Kosten verursachte ist offen. Übrigens die Erweiterung der KiTa sollte Ende des Jahres 2015 fertiggestellt sein.

Dann die lange Aufarbeitung des Schimmelbefalls. Die KiTa ist nun seit Juli 2015 geschlossen. Das Gutachten über den Umgang mit dem Schimmelbefall durch einen Sachverständigen wurde der Gemeindevertretung allerdings erst im Dezember 2015 vorgelegt.

Und dann kam man plötzlich auf die Idee den Kindergarten nicht zu erweitern. Im Februar 2016 folgte schließlich der Beschluss die KiTa „Im Rüssel“ so umzubauen, dass dort U3- und Ü3-Betreuung stattfinden kann.  Für die CDU macht die ganze Entwicklung vor allem eines deutlich: Die Kinderbetreuung war wohl keine Chefsache. Da  wurden vom Bürgermeister, der SPD und der ALMA offensichtlich andere Prioritäten gesetzt.

Ebenso unverständlich ist die lange Nutzung des Jugendzentrums (JUZ) als Ausweichquartier für die Kinderbetreuung (siehe Bild). Bei der damaligen, grundlegenden Sanierung der Kita „Haus der Kinder“, die entgegen der Darstellung des Bürgermeisters keine millionenschwere Euro Aufwendung darstellte, wurde für die Kinder und die Erzieherinnen sofort für ein adäquates Ausweichquartier neben der Kulturhalle gesorgt.

Und wenn nun heute bei der Kita „Im Rüssel“ auf Mängel bei der Ausführung des Daches verwiesen wird, dann sei die Bemerkung erlaubt, die KiTa im Rüssel wurde zu Zeiten erstellt, in der die CDU nicht die Mehrheitsfraktion in der Gemeindevertretung war.

Die CDU wird sich dafür einsetzen, die Betreuungsmöglichkeiten für die Kinder der KiTa „Im Rüssel“ schnellstens zu verbessern. Schon im Kommunalwahlkampf hat sich die CDU dafür ausgesprochen, lieber einen neuen Kindergarten zu bauen, als den Rathausplatz umzugestalten.  Auch für den Bau eines Kindergartens sind Zuschüsse zu erwarten.

 

Thorsten Schrod, CDU-Fraktionsvorsitzender

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