Presse
24.02.2016, 16:17 Uhr
CDU-Kandidaten stellten Wahlprogramm vor – gut besuchte öffentliche CDU-Mitgliederversammlung
Thomas Heinz, der Vorsitzende des CDU Gemeindeverbands Münster freute sich am vergangenen Mittwoch über den großen Zuspruch zur öffentlichen Mitgliederversammlung im Bistro Kulturterrasse, und sagte, dass die CDU mit dem Kandidatenteam viel Kompetenz zur Lösung der kommunalen Zukunftsaufgaben in Münster, Altheim und Breitefeld zu bieten habe. Viele Kandidaten seien über Jahre mit ihrer Gemeinde verwurzelt und kennen sich aus. Genauso stellte er klar, dass die CDU eine offene Partei sei, was sich auch dadurch ausdrücke, dass  mehrere parteilose Kandidaten auf der CDU-Liste stehen. Erna Roßkopf, Thorsten Schrod, Michael Ries, Günter Willmann und Peter Waldmann erläuterten das CDU-Wahlprogramm und die Kandidaten stellten sich persönlich vor.
öffentliche CDU-Mitgliederversammlung
Die Besucher erhielten so einen Überblick zu den Aufgabenfeldern einer Gemeinde. Dabei sind zunächst vorgegebene Pflichtaufgaben zu erfüllen, Spielräume für freiwillige gestalterische Maßnahmen müssten durch solides Wirtschaften geschaffen werden. Deutlich sprach Erna Roßkopf den wichtigen Ausbau der Darmstädter Straße bis zum Kreisel am Fachmarktzentrum an. Sie sagte mit Blick auf die offene Umgestaltung des letzten Teilabschnitts der Straße, dass zunächst begonnene Projekte abgeschlossen werden sollten, bevor neue in die Ausführung gehen. Thorsten Schrod zeigte auf, wie die Einkommensseite der Gemeinde sich verbessern soll. Alleine die Steueranteile vom Bund und Land würden wohl in Zukunft nicht ausreichen, um mehr aus der Gemeinde zu machen. Gewerbe- und Mischgebiete, wie „Auf der Beune“ oder das derzeit an der Altheimer Straße in der Entwicklung befindliche, seien der richtige Weg, um am Wohnort, Arbeits- und Ausbildungsplätze zu schaffen, die Kaufkraft am Ort zu halten und künftig mehr Gewerbesteuer einnehmen zu können. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern und Münster für junge Familien interessant zu halten, sei eine wichtige Aufgabe, so Michael Ries, der zu gesellschaftlichen Themen das Wort ergriff. Das habe die CDU letztendlich in den zurückliegenden Jahren gut gelöst, man solle sich da von Statistiken und anderen Meinungen nicht zu sehr beeindrucken lassen. Letztendlich sei die Realität ausschlaggebend und da heißt es, bedarfsorientiert die örtlichen Betreuungsangebote weiterzuführen. Die CDU stehe für eine freie Wahl der KiTa durch die Eltern. Was die Unterbringung der Flüchtlinge angehe, gelte es,zügig weitere Unterkünfte zu erstellen, die später aber auch als Sozialwohnungen zur Verfügung stehen. Die Altheimer Halle gilt es möglichst schnell wieder ihrem eigentlichen Zweck „Sport und Kultur“ zur Verfügung zu stellen. Günter Willmann stellte dann Vorhaben aus dem Bereich Kultur, Sport, Vereine, Ehrenamt vor.  Ohne Ehrenamt keine Vereine, keine Feuerwehr, keine Rettungsdienste, kulturelle Arbeit am Ort, erheblich weniger Jugendarbeit, weniger Angebote für Senioren oder weniger Integrationsarbeit mit Flüchtlingen, und man könnte noch weitere Punkte aufführen. Die CDU will den Vereinen ihre Freiräume sowie die bestehenden Rahmenbedingungen  erhalten und verbessern. Das kommunale Kulturangebot soll im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit weiterentwickelt werden. Die  Vereinsförderung soll verbessert werden, und die Vereine eine Gleichbehandlung erfahren. Die Büchereien und das Heimatmuseum werden mit der CDU weiter unterstützt.  Zu den Vorhaben im Bereich Umwelt ging Peter Waldmann zunächst auf das Klimaschutzteilkonzept ein, das von der Gemeindevertretung noch zu beraten sei. Vorgesehen sind da zahlreiche Maßnahmen und Informationen sowie Beratungen der Bürger. Peter Waldmann sagte weiter, dass sich die CDU für die Unterstützung der NABU-Gruppe einsetzen werde. Gleichzeitig sprach er an, dass die örtlichen Landwirte gute Rahmenbedingungen vorfinden müssten und erinnerte an die Pflege von Entwässerungsgräben. Außerdem werde sich die CDU für den Erhalt der Wirtschaftswege einsetzen. Zu allen Ausführungen erfolgten Aussprachen. Das Wahlprogramm, so Thomas Heinz bei seinem Schlusswort, biete Münster eine Zukunft und den nachwachsenden Generationen Spielräume für deren Vorstellungen. 

 

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