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05.02.2018, 13:32 Uhr
CDU zur Absage der FSV– und Seniorenfastnacht
 Völlig überrascht wurde auch die CDU Münster von der Absage der FSV Fastnachtsveranstaltung in der vergangenen Woche. „Wieder einmal wurden die Interessen der Münsterer Vereine von der aktuellen Mehrheit und dem Bürgermeister sträflichst vernachlässigt“, so der Fraktionsvorsitzende der Münsterer CDU Thorsten Schrod in einer Pressemitteilung.
 Zunächst die von SPD und ALMA beschlossene und zum 01. Januar 2018 in Kraft getretene Gebührenerhöhung für unsere Vereine nun die Absage der FSV Fastnachtsveranstaltung aufgrund von Fehlentscheidungen des Bürgermeisters. Begründet wird die Absage vom Bürgermeister mit Kommunikationsproblemen und Missverständnissen. Unterhält man sich hierzu allerdings mit Verantwortlichen der FSV Münster so erscheint der Sachverhalt plötzlich in einem völlig anderen Licht. Möchte der Bürgermeister die wahren Gründe ähnlich wie bei Kunst zwischen der Kerb mal wieder nicht nennen? Eine Entschuldigung und Klarstellung wäre angebracht. Dazu allerdings bräuchte es Mut und Anstand. Als wäre das nicht schon traurig genug sagt die Gemeinde kurze Zeit später auch noch die Seniorenfastnacht ab. Aber Hauptsache der völlig unnötige und geldverschwendende Umbau des Rathauses geht zeitnah und pünktlich voran.

Als die Kulturhalle in den 90er Jahren unter CDU Mehrheit errichtet wurde galt das Motto: „Münsterer Vereine zuerst“. Dieses Motto gilt für die Münsterer CDU selbstverständlich bis heute. Eine externe Vermarktung stand und steht erst an zweiter Stelle. Mit der Einrichtung eines Bistros konnte jedenfalls sichergestellt werden, dass die eigenständige Bewirtschaftung von Vereinsveranstaltungen durch den jeweiligen Verein in vollem Umfange möglich ist. Die Erlöse aus dieser Bewirtschaftung stellen für die Vereine eine wichtige Einnahmequelle dar und sind unabdingbare Voraussetzung für das Fortbestehen unserer Vereinslandschaft. Von dieser Leitidee sind der Bürgermeister, SPD und ALMA leider abgerückt. Nun gibt es leider nur Verlierer. Die FSV Münster, die Seniorinnen und Senioren und der neue Pächter des Restaurants in der Kulturhalle.

Für die CDU Fraktion gehört die Beratung und Beschlussfassung über die Veränderung der Bewirtschaftung der Kulturhalle und die Umwandlung des Bistros in ein Restaurant in die Gemeindevertretung. Jedoch hielt Bürgermeister Frank hiervon einmal mehr nicht viel wie das inzwischen auch an zahlreichen anderen Beispielen nachzuverfolgen ist. Auch den Nutzungsvertrag zwischen ArtHaus Verein und Gemeinde hat der Bürgermeister seinerzeit der Gemeindevertretung vorenthalten und nur aufgrund des massiven Drucks der CDU Fraktion vorgelegt. Augenscheinlich ist diesem Bürgermeister bis heute nicht bekannt welche Entscheidungen in seinen Zuständigkeits-bereich fallen und für welche Entscheidungen die Gemeindevertretung zuständig ist. Die CDU Fraktion ist sehr erfreut darüber, dass selbst seine treuen Gefolgsleute der ALMA dieses Vorgehen mittlerweile ebenso deutlich kritisieren.

Die Münsterer Vereine sind der CDU ein sehr wichtiges Anliegen. Wir haben Einsparmöglichkeiten aufgezeigt, um auf die eingetretenen Gebührenerhöhungen zu verzichten. Wir werden auch an dieser Stelle den Finger in die Wunde legen und nicht nachlassen, das Fehlverhalten von Bürgermeister, SPD und ALMA aufzuzeigen. Solch gravierende Änderungen von Pachtverträgen und die damit einhergehenden Auswirkungen auf Vereinsveranstaltungen gehören in die Gemeindevertretung und die dazugehörigen Ausschüsse und nicht in die alleinige Macht des Bürgermeisters. Augenscheinlich kann er damit nämlich nicht umgehen.
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